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Bild in der Natur

ganzheit vs. unVollkommenheit

Immer wieder fällt mir auf, wie wir danach streben mehr bei uns anzukommen, uns mehr Authentizität, Klarheit und Selbstvertrauen wünschen. Kürzlich durfte ich einen Satz hören, den ich vor zig Jahren selbst einmal zu meinem damaligen Mentor sagte: „Ich habe gar nicht so große Ziele, eigentlich wünsche ich mir nur Inneren Frieden.“ Es wollte eine ganz schön lange Reise werden, um an diesen Punkt zu kommen und zu erleben wie es sich anfühlt mit einer spontanen Unzufriedenheit, einer Störung, einer Überforderung oder sonst etwas „Unangenehmen“ in Frieden zu kommen. Das Gefühl unvollkommen zu sein nimmt ab und zwar mit jeder einzelnen Anerkennung dessen was ich gerade ablehne. Das ist zwar irgendwie sehr unspektakulär, das Gefühl allerdings, mehr Ganz zu sein mit allem was ich bin, ist für mich einer der zauberhaftesten Zustände, die ich kenne. Es gleicht jedes Mal einem erneuten bei mir ankommen, es entsteht ein Ausatmen und der innere Frieden stellt sich neu ein.